unbekannte Orte………..

Avila, meine erste Station hat mich völlig überrascht. Ich hatte keine Vorstellung von der Altstadt von Avila. Angetroffen habe ich eine Stadt, die eine völlig intakte 2516 m lange Stadtmauer aus dem 11./12. Jahrhundert mit 87 Türmen und 9 Toren hat. Bis auf wenige Abschnitte kann man auf dem Wehrgang um die gesamte Altstadt laufen. Romanische Architektur ist dort das große Thema. Kirchen, Häuser, Paläste und Konvente, alles aus dieser Zeit. Nur die Kathedrale ist aus der Renaissance. Die heilige Teresa hat hier 30 Jahre lang gewirkt und ist die Stadtheilige, die ein eigenes Museum hat und der Konvent, in dem sie lebte ist auch noch da.

Heiß war es wieder und kein Parkplatz im Schatten, alles war gegen mich. Als ich zum Parkplatz zurückkam war doch tatsächlich die Butter noch nicht flüssig. Also, so schlimm wars gar nicht.

Und nun will ich doch mal ein paar Worte zur Navigation verlieren. Als ich in Chemnitz war, hab ich mir ein neues Smartphone besorgt. Diesmal auf Veranlassung des Sohnes ein iPhone. Ich hätte nicht geglaubt, dass es in den einzelnen Apps so große Unterschiede im Leistungsumfang zwischen iPhone und eben Microsoftphone  gibt. Die App von Web.de hat mehr Funktionen im iPhone als selbst der Internetauftritt, mit „Here“ der Navigationssoftware ist es dasselbe. Auch sie hat viel mehr Funktionen, hier in Spanien beschreibt sie sogar die stationären Blitzer, sie rechnet schneller, macht aber manchmal denselben Blödsinn indem sie Dich in die Berge schickt, statt im Tal geradeaus zu fahren, bloß weils 3m kürzer ist. Mit anderen Worten, ich bin sehr begeistert, es hilft ungemein und ist bequem.

Der nächste Stopp war heute in Salamanca, nun war ich also da, wo ich damals aussteigen musste. Die Stadt lebt von und für ihre Universität. 40.000 Studenten sollen es sein, die hier studieren. 1218 ist sie gegründet worden und ist damit die Älteste noch existierende Spaniens. Eine ganze Reihe wunderschöner Gebäude sind geblieben aus den unterschiedlichsten Stilepochen. Das älteste Gebäude, ein romanischer Bau, beherbergt heute das Rektorat. Schon Ende des 16. Jahrhunderts gab es hier 6.500 Studenten und Kolumbus musste vor seiner ersten Fahrt den Professoren hier erläutern wie er in den Osten kommen wollte indem er nach Westen fuhr. Das Hauptportal der Universität ist überbordend verziert und hat dort ihr Wahrzeichen versteckt: ein Frosch der auf einen Totenschädel hockt. Wer ihn findet, der soll auch den Abschluss an der Universität bestehen. Und an der Kathedrale und anderen Gebäuden haben sich früher die Absolventen mit einem roten „V“ für Viktor nach ihrer erfolgreichen Promotion verewigt. Die Stadt hat 2 Kathedralen, die neue wurde im 16. Jahrhundert einfach an die Alte angebaut, mehrere romanische Kirchen und den Plaza Mayor, der schönste Platz Spaniens. Anfang des 18. Jahrhunderts im Barockstil als geschlossenes Ensemble erbaut.

Ja, und nun wird es Zeit für den Westen und die Atlantikküste…….

 

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